Ordnung und Organisation

Dinge, die unordentlich und schlecht organisiert sind. Diese Kategorie betrifft die unordentlichen und hoffnungslos chaotischen Zeitgenossen. Selbst wenn Sie die Dinge auf das beschränken, was Sie wirklich gebrauchen und lieben, wird Ihre Umgebung so lange unordentlich sein, wie die Dinge über den gesamten Ort verstreut sind und es schwierig ist, zu finden, was man braucht. Vielleicht werden Sie wie viele chronische Schlamper behaupten, dass Ordnung in Ihrem Chaos sei und Sie die Dinge herumliegen lassen, damit sie Sie an wichtige Sachen erinnern, die Sie noch erledigen müssen. Doch wenn Sie dann jemand tatsächlich auf die Probe stellt und danach fragt, wo sich etwas Bestimmtes befindet, können Sie bestenfalls die ungefähre Richtung angeben und selten den genauen Ort, an dem sich der gesuchte Gegenstand befindet.

Das Leben der meisten Menschen läuft besser, wenn sie wissen, wo sie etwas finden können. Denken Sie zum Beispiel mal an Ihren Kleiderschrank, wo Sie Ihre Kleidung stauen. Die energetische Verbindung, die Sie mit ihm haben, ist unmittelbar und klar. Sofern Sie nicht der nomadische Typ sind, wissen Sie genau, wo es steht, und können innerhalb von Sekundenbruchteilen die geistige Verbindung zu ihm herstellen. Und jetzt denken Sie mal an Ihre Hausschlüssel. Wissen Sie genau, wo sie sind, oder müssen Sie im Geiste nach ihnen suchen? Wie steht es mit dem Brief, auf den Sie antworten sollten? Wo ist er? Wenn Ihre Sachen durcheinander gebracht werden, verheddern sich auch die energetischen Fäden, durch die sie mit Ihnen verbunden sind. Und das bringt Stress und Verwirrung in Ihr Leben. Wenn Sie dagegen wissen, wo die Dinge sind, stellen sich Frieden und Klarheit ein.
Der Krempel dieser Kategorie besteht aus Dingen, die entweder keinen bestimmten Platz haben oder einen haben, aber von ihm entfernt sind und dort stehen, wo sie nicht hingehören. Viele Gegenstände scheinen plötzlich in unserem Leben aufzutauchen, ohne dass wir uns bewusst dafür entschieden haben, sie uns anzueignen. Dazu gehört die Post, die unaufhörlich in unseren Briefkasten flattert und sich unerbittlich in den abgelegenen Ecken der Wohnung verteilt, und Papierkram, der wie aus dem Nichts auftaucht und sich zu riesigen Haufen stapelt und trotzig all unseren Versuchen widersteht, ihn zu kategorisieren und zu sortieren. Dann gibt es da noch die Impulskäufe. Man bringt sie nach Hause und sagt sich: „Ich werde sie nur mal eben hierhin stellen“, und schon bleiben sie, wo sie sind. Manchmal bleiben sie dafür Monate, Jahre oder sogar Jahrzehnte. Sie scheinen immer ein wenig fehl am Platz, und man ärgert sich ständig über sie.

Ich verfechte keineswegs die absolute Ordnung und Sauberkeit. Ein Zuhause, das zu aufgeräumt ist, wo alles geleckt ist, ist energetisch steril und kann genauso problematisch sein wie ein Ort, der die reinste Müllkippe darstellt. Dennoch ist das Zuhause die äußere Manifestation dessen, was im Innern vorgeht. Wenn man also auf der äußeren Ebene unordentlich ist, entsteht auch auf der inneren Ebene eine entsprechende Unordnung. Indem man das Äußere in Ordnung bringt, entsteht auch eine innere Ordnung.

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